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Liebeskummer ist keine Teenager-Sache!

Gehen wir mal davon aus, die Liebe wäre das wichtigste, schönste und beflügelndste Gefühl, das wir Menschen kennen (gehen wir also mal von der Realität aus) – was würde das für ihre Kehrseite bedeuten: den Liebeskummer?

Es würde bedeuten, dass schlaflose Nächte, schwer kontrollierbare Weinanfälle, Appetitlosigkeit, Konzentrationsschwäche und die endlose, traurige Gedankenschleife im Kopf eine Berechtigung haben. Dass es keinen Grund gäbe, sich für sie zu schämen. Dass es im Gegenteil selbstverständlich sein sollte, sich ihretwegen Hilfe zu nehmen. Kein Mensch würde mit einem gebrochenen Bein unversorgt durch die Gegend humpeln – warum also mit einem gebrochenen Herzen?

Auslöser für Liebeskummer gibt es viele. Es muss nicht immer eine Trennung sein. Wer in einer unglücklichen Beziehung steckt, leidet genauso wie jemand, der in einer Affäre gefangen ist. Unerwiderte Liebe kann fürchterlich schmerzhaft sein. Und auch das unfreiwillige Leben als Dauer-Single ist eine Art von „Kummer mit der Liebe“.

Während man Liebeskummer durchmacht, fühlt man sich nicht selten hoffnungslos und völlig ohne Perspektive. Leider. Denn Liebeskummer ist nicht nur eine Krise – er ist auch eine große Chance! Um die zu nutzen, ist der richtige Umgang mit dem Herzschmerz ganz wichtig. Und ein bisschen Unterstützung von lieben Freunden, der Familie und vielleicht den Liebeskümmerern.

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